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Schlüssel im Schloss/Abschied: © istock.com/Nuthawut Somsuk

2. Sonntag im Jahreskreis, 20. Januar 2019

Johannesevangelium 2,1-11

… wenn die Stunde geschlagen hat.

Jesus ist ein Mensch aus Fleisch und Blut. Er tanzt zwar nicht auf allen Hochzeiten, nimmt aber schon mit seiner Mutter und seinen Jüngern Einladungen an. Ansprechen lässt er sich nicht nur von den großen Nöten, vom Weltschmerz und dem großen Leiden derer, die in der Ferne leben. Er sieht auch die Not in der Nähe; jene Not, die nicht lebensbedrohlich ist und doch nach Veränderung ruft. Seine Mutter weist ihn darauf hin, dass der Hochzeitswein ausgegangen ist. Er hatte es sicher schon bemerkt. Aber er ist kein Freund des „Sofort“. Er scheint nicht zu wollen, dass vertuscht wird, dass sie keinen Wein mehr haben. Auch macht Jesus den Wein nicht aus Nichts. Wenigstens Wasser sollen sie bereitstellen. Wann die Stunde da ist, um Not zu lindern, Wasser in Wein zu verwandeln oder die Herzen der Menschen zur Umkehr zu bewegen, das sagt Jesus selbst, nachdem er auf „seinen Gott und Vater“ gehört hat. Hochzeit ist, wenn Gott und die Menschen sich verbünden und gemeinsam dafür sorgen, dass überall auf der Welt „Wasser in Wein gewandelt wird“.

Text und Foto: Pater Manfred Kollig SSCC

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